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Spätakne (Akne Tarda)

Akne als Erwachsener? - Spätakne im Fokus

Während sich die Hauterkrankung Akne vorwiegend zum Zeitpunkt der Pubertät bemerkbar macht, können Sie auch im Erwachsenenalter davon betroffen sein. Liegt der Zeitraum des Auftretens zwischen dem 25. und dem 45. Lebensjahr, so spricht die Medizin von einer Spätakne (Acne Tarda). Es sind mehr Frauen (bis zu 54 Prozent) als Männer (bis zu 40 Prozent) davon betroffen. Etwa ein Drittel aller Erwachsenen mit Spätakne benötigt irgendwann eine medizinische Behandlung. Der Grund ist der mit einer starken Ausprägung einhergehende entzündliche Prozess und die damit verbundene Gefahr von Infektionen. Tritt Akne bei Ihnen im Erwachsenenalter auf ist der Besuch eines Dermatologen hilfreich, um andere Erkrankungen der Haut auszuschließen.

T und U Zone Gesicht

Betroffene Hautpartien

Die Spätakne macht sich durch aknetypische Pickel, Pusteln und Mitesser im Gesicht bemerkbar. Sie zeigt sich dabei vorwiegend in einer U-Form und verläuft entsprechend seitlich an beiden Wangen, im Bereich von Unterkiefer und Kinn bis hinunter zum Beginn der Halspartie. 
 
Im Gegensatz zur Akne in der Pubertät sind bei Erwachsenen Nase und Stirn (T-Zone), Schultern und Brust so gut wie gar nicht betroffen.

Ursachen für Spätakne

Ähnlich wie bei Jugendlichen sind häufig auch im Erwachsenenalter hormonelle Veränderungen für eine Disbalance Ihrer Haut verantwortlich. Sie basieren auf Schwankungen von Östrogenen (weibliche Geschlechtshormone) und Androgenen (männliche Sexualhormone).

Kosmetische Produkte und Pflegeprodukte enthalten eine Vielzahl unterschiedlicher Inhaltsstoffe. Eine ganze Reihe davon können Ihre Haut irritieren und im schlimmsten Fall so aus dem Gleichgewicht bringen, dass die Talgdrüsen verstopfen. Hier gilt es insbesondere auf sogenannte komedogene Stoffe zu achten, dazu zählen beispielsweise Vaseline oder auch Lanolin, die häufig in der Kosmetik verarbeitet werden.

Eine stressbedingte Spätakne basiert auf sehr unterschiedlichen Faktoren. Dermatologen stellen fest, dass Menschen in Stresssituationen verstärkt an den Händen „knibbeln“, dadurch mehr Bakterien auf der Haut verteilen, die im Gesicht zu Akne führen kann. Weiterhin führt Stress generell zu einer Zunahme an entzündlichen Prozessen im Körper, was sich entsprechend auch am Hautbild manifestiert.

Entgegen der häufigen Annahme ist es nicht die Ernährung selbst, die zur Spätakne führt, sondern die Entzündungen im Körper, die ernährungsbedingt entstehen können. Hautläsionen sind hierbei immer Reaktionen auf entzündliche Prozesse. Sie können etwa durch Zucker, Weizen, einfache Kohlenhydrate (weißer Reis und Nudeln, helles Brot) und vor allem durch stark verarbeitete Lebensmittel ausgelöst werden.

Eine genetische Veranlagung zählt zu den häufigsten Akne-Auslösern. Es gibt verschiedene Gene, die als Triggerfaktoren für die Haut gelten. In diesem Fall kann dennoch eine umsichtige Hautpflege dafür sorgen, dass das Ausmaß Ihrer Spätakne im Rahmen bleibt.

Weniger ist bekanntlich mehr, das gilt vor allem für die Pflege der Haut. Gerade Menschen mit einem problematischen Hautbild tendieren dazu, möglichst viele Produkte zu verwenden, um ihr Gesicht zu pflegen. Eine überpflegte Haut verstopft die Poren, die Haut kann nicht richtig atmen und reagiert mit Pickeln. Achten Sie darauf, keine zu reichhaltigen Produkte zu verwenden, wenn sie bereits belastet ist.

Darmbakterien spielen eine wesentliche Rolle für die Hautgesundheit. Bei Menschen, die unter einer besonders hartnäckigen Form der Spätakne leiden, lassen sich Veränderungen an der Darmflora und auch an der Darmbarriere feststellen. Eine belastete Darmflora führt dazu, dass die Darmbarriere eine größere Durchlässigkeit aufweist, was sich in einem Zuwachs an Keimen und einem Freisetzen von Entzündungsstoffen äußern kann. Ihre Haut reagiert hierbei häufig mit akuten Akne-Schüben.

Zahlreiche Medikamente haben verschiedene Nebenwirkungen. Die Haut ist davon mit am meisten betroffen. Je mehr Medikamente Sie nehmen, desto höher ist auch das Risiko für eine Hautreaktion. Dies betrifft besonders oft Erwachsene, da die erforderliche Medikamenteneinnahme mit dem Lebensalter zunimmt. Zu den häufigsten Produkten, die für eine Unverträglichkeit der Haut bekannt sind, zählen unter anderem Antibiotika, Antiepileptika, Antirheumatika, Schilddrüsenmittel und Blutdrucksenker. Sprechen Sie im Bedarfsfall Ihren Arzt auf bestehende Hautprobleme an, wenn Sie medikamentenpflichtig sind. Oftmals kann auf einen anderen Wirkstoff zurückgegriffen werden.

Rauchen zählt zu den größten Risiken bei der Gesunderhaltung der Haut. Das zentrale Problem hierbei ist die äußerst schlechte Durchblutung der Haut. Was die Haut in jüngeren Jahren noch einige Zeit verkraftet, wird mit zunehmendem Lebensalter zum Problem. Der Verzicht auf Nikotin wäre demnach die beste Möglichkeit für die Gesunderhaltung Ihrer Haut.

Maßnahmen gegen Spätakne

Achten Sie bei der Pflege Ihrer Haut auf parfümfreie und zusätzlich pH-neutrale Seifenprodukte und reinigen Sie Ihre Haut nur einmal täglich damit (sonst nur mit Wasser). Verzichten Sie auf fetthaltige Cremes, sie verstopfen die Poren. Nutzen Sie stattdessen Feuchtigkeitscremes, die auf Wasserbasis hergestellt sind.

Prüfen Sie, welche Nahrungsmittel sich ungünstig auf Ihr Hautbild auswirken. Lassen Sie testweise für jeweils zwei Wochen bestimmte einzelne Lebensmittel (darunter vorwiegend Zucker, einfache Kohlenhydrate und verarbeitete Lebensmittel) weg und beobachten Sie ihre Haut.

Stressreduktion hilft Ihnen bei der Verbesserung Ihres Hautbildes. Sorgen Sie für einen täglichen Ausgleich, beispielsweise durch Sport, ein Entspannungsverfahren oder eine Aktivität, die Sie als erholsam empfinden.

Lassen Sie sich generell bei einer stark ausgeprägten Spätakne von einem Hautarzt beraten. Ein Behandlungsplan und geeignete Wirkstoffe können Ihnen helfen, einen schweren Verlauf deutlich zu verbessern.
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Gesichtszone

Reduzierung sichtbarer Hautschäden

Häufig führt die Spätakne zu deutlich erkennbaren Hautschäden, die sich in unterschiedlich stark ausgeprägten Narben im Gesicht bemerkbar machen. Es ist hilfreich, durch die genannten Maßnahmen möglichst wenige Hautschäden entstehen zu lassen. Sollten Sie aber bereits sichtbare Läsionen haben, können Sie diese in vielen Fällen abmildern.

Ein kaschierendes Make-up hilft Ihnen dabei, optisch ein gleichmäßigeres Hautbild herzustellen. Es sollte jedoch nur aufgetragen werden, wenn aktuell keine entzündeten Stellen vorhanden sind.

Eine medizinische Laserbehandlung eignet sich im Bedarfsfall für Menschen, deren Hautbild durch Narben stark geschädigt ist und die dadurch einen hohen Leidensdruck haben.

Vielfach lässt sich auch durch ein medizinisches sogenanntes Säurepeeling eine sichtbare Verbesserung der Hautschäden erzielen. Es darf nur von einem Facharzt angewendet werden.

Die richtige Pflege bei Spätakne


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FAQ Akne bei Erwachsenen

Häufig gestelle Fragen kurz beantwortet...

Es gibt bei Erwachsenen mit Spätakne keinen bestimmten Zeitpunkt, an dem die Erkrankung endet. Da die Faktoren sehr unterschiedlich sind, ist auch der Zeitfaktor völlig verschieden. Eine medikamentenbasierte Spätakne kann beispielsweise auch noch in hohem Lebensalter bestehen, während vorwiegend hormonelle Einflüsse meist spätestens nach den Wechseljahren enden.

Jeder Mensch kann auch im erwachsenen Alter unter Hautunreinheiten und Akne leiden. Oftmals sorgt die genetische Verbundenheit und die empfindlichkeit gegen verschiedene Umwelteinflüsse dafür, dass bestimmte Personengruppen ihr ganzes Leben lang mit Akne zu kämpfen haben. 

 

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